„Feuer und Zorn“ Hörbuch berichtet von Chaos im Weißen Haus unter Präsident Trump

Zitate aus dem „Feuer und Zorn“ Hörbuch von Michael Wolff: Ein exklusiver, umstrittener Blick ins Weiße Haus unter Donald Trump. Erhältlich als Download.

Anfang 2017 wurde Donald J. Trump zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt. Das heiß diskutierte Trump-Enthüllungsbuch „Feuer und Zorn“ von Michael Wolff (Originaltitel: „Fire and Fury“) wirft einen exklusiven Blick ins Oval Office und beschreibt das angebliche Chaos, das in den ersten Monaten im Weißen Haus herrschte. Trumps Versuch, das Buch zu verbieten, machte es über Nacht zum weltweiten Bestseller.

Feuer und Zorn: Im Weißen Haus von Donald Trump
  • Michael Wolff
  • Herausgeber: Rowohlt
  • Auflage Nr. 2 (16.02.2018)
  • Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
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Nun gibt es auch das „Feuer und Zorn“ Hörbuch zum Download bei Audible*. Die Entstehung des Enthüllungsbuchs ist inzwischen so legendär wie umstritten: Kurz nach Trumps Amtsantritt nahm der Journalist und Autor Michael Wolff eine Art Stammplatz auf einem Sofa im Weißen Haus ein. Von dort beobachtete er, was um ihn herum passierte, und führte mehr als 200 Interviews. Denn obwohl die Trump-Regierung der Presse extrem feindselig gegenübersteht,…

…stand das Weiße Haus den Medien so offen wie nie zuvor in der jüngsten Geschichte. Anfangs suchte ich einen offiziellen Zugang zum Weißen Haus – ich wollte überall dabei sein dürfen. Der Präsident persönlich unterstützte diesen Ansatz. Doch angesichts der zahlreichen Seilschaften, die vom ersten Tag der Präsidentschaft an miteinander im Streit lagen, zeigte sich, dass dies nicht in der Macht eines Einzelnen lag. Und ebenso wenig gab es jemanden, der mich hinauswerfen konnte.

Und so konnte Wolff Mäuschen im Oval Office spielen und sich nach eigenen Angaben einen ungefilterten Einblick verschaffen. Dabei kam auch ans Licht, dass Trump angeblich eigentlich gar nicht Präsident werden wollte und er samt seiner Familie am Wahlabend eiskalt überrascht wurde.

Melania, der Donald Trump ein feierliches Versprechen gegeben hatte, weinte – und zwar nicht etwa Tränen des Glücks. Wie Steve Bannon nicht unamüsiert bemerkte, verwandelte sich ein verdatterter Trump binnen kaum einer Stunde erst in einen ungläubigen und dann in einen ziemlich entsetzten Trump. Und dann kam die letzte Verwandlung: Unvermittelt wurde Donald Trump zu einem Mann, der davon überzeugt war, dass er es verdiente und hervorragend geeignet war, der nächste Präsident der Vereinigten Staaten zu sein.

Die eigentlichen Strippenzieher seien aber Trumps zahlreiche Berater.

Wenn man in der Nähe des Präsidenten war – egal, ob man zum innersten Familienkreis gehörte oder nicht -, hatte man Einfluss, und je näher man an ihm dran war, desto größer wurde dieser Einfluss. Er saß da und gab Äußerungen von sich, die interpretiert werden mussten. Oder wie ein quengeliges Kind. Wer ihn besänftigen oder ablenken konnte, fand sich in seiner Gunst.

Hoch im Kurs stehen bei Trump auch Frauen, die er allerdings meistens alles andere als respektvoll behandele – inklusive seiner eigenen Frau Melania.

Die Annahme, diese Ehe bestehe nur auf dem Papier, war dennoch falsch. Er sprach oft von Melania. Er bewunderte ihr Aussehen – zu ihrer Verlegenheit oft in Anwesenheit anderer. Sie war, wie er stolz und ohne jede Ironie verkündete, eine „Vorzeigefrau“.

Seitensprünge, ignorantes Verhalten und ein sehr fraglicher Wahlsieg: Das „Feuer und Zorn“ Hörbuch von Michael Wolff packt die Präsidentschaft von Donald Trump hart an und beleuchtet angebliche Abgründe eines wohl einmaligen Präsidenten. Gelesen von Richard Barenberg.

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